Vom Wert des Ärgers

„Du Mami, kann wütend werden auch gut sein?“
„Warum fragst du?“
„Ich wollte vorhin einen Bambusstab absägen, aber es ging nicht gut, dann wurde ich wütend und habe fester gesägt und dann hat’s geklappt.“
„Ja, das kann sein, denn der Ärger setzt als Reaktion auf das Gefühl Energie im Körper frei und darum hat man mehr Kraft, was durchaus positiv genutzt werden kann.“ Einige Minuten später.

„Dann muss ich schauen, dass ich vor dem nächsten Rennen wütig bin, dann renne ich noch viel schneller.“

Für alle, die (wie ich) nicht immer die Ruhe selbst sind und auch mal explodieren, pädagogisch ganz unprofessionell. Macht euch kein schlechtes Gewissen und lest das Buch von Verena Kast „Vom Sinn des Ärgers. Anreiz zu Selbstbehauptung und Selbstentfaltung“. Mir hat`s enorm geholfen mit der aufsteigenden Emotion umzugehen und sie zu akzeptieren als Gefühl, welches wertvoll ist & viel zu oft der Harmonie zu liebe unterdrückt wird.

Ein Kommentar zu „Vom Wert des Ärgers

  1. Ja stimmt, sogenannt negative Emotionen wie Ärger oder Trauer werden in unserer Gesellschaft oft nicht gerne gesehen. Fehlt uns die Kompetenz damit umzugehen, dies auszuhalten?

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